3.5 von 5 Punkten – Es wird langsam! Noch einmal zweihundert schnell gelesene Seiten, dann fängt die Geschichte an zu wirken, die zahlreichen Charaktere kommen zu ihrem Recht, und die Spannung setzt ein.
Neben der sich langsam bewahrheitenden düsteren Prophezeiung, die schon im ersten Teil über Allem drohend schwebte, und der kleinen Gruppe an Widerständlern, die nicht aus dem Diskutieren herauszukommen scheint, gerät nun Königin Inos mit ihren Teenager-Kindern in lebensbedrohliche Gefangenschaft. Gleichzeitig erhält Thaile, eine junge Pixie, die in einem versteckten Land lebt, okulte Kräfte und wird gezwungen, ihre Liebe und ihr Neugeborenes zu verlassen. Beide Frauen geraten in unglaublichen emotionalen Stress, da sie Unmögliches wagen müssen. Dies ist eine neue Form von Qualen, die Dave Duncan hier beschreibt. In den ersten Chroniken waren es noch bis zum Exzess beschriebene körperliche Strapazen, die einem das Weiterlesen fast unerträglich machten.
Bereits der erste Teil der zweiten Chroniken hatte ein offenes Ende, dies ändert sich hier auch nicht. Man wird wohl alle vier Bücher direkt hintereinander lesen müssen, um alle Erzählstränge zusammenfügen zu können.

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