4 von 5 Punkten – Über 900 Seiten in ausschweifenden Beschreibungen, das kostet schon Durchhaltevermögen, gerade bei einer 200seitigen Einführung, in der die Handlung dahinplätschert. Dann plötzlich eine geheime magische Tür, ein Kerker, eine Flucht – alles ändert sich so schlagartig für den Leser wie für den Hauptcharakter. Danach müssen nochmals zwanzig Seiten in einem dunklen Tunnel überstanden werden, bevor die Handlung immer mehr an Fahrt gewinnt und schließlich auf eine große Schlacht zusteuert. Vieles im Drachenbeinthron kommt einem bekannt vor: Sithi (Elben), Rimmersmänner (Wikinger), Ändon, Usires (Gott, Jesus), Sturmspitze und Ineluki (Schicksalsberg, Sauron/Herr der Ringe) …
Aber das stört das Lesevergnügen eigentlich überhaupt nicht, alles wurde mit viel Können zu einer stimmiger Welt verbunden. Ich freue mich schon auf den zweiten Roman der insgesamt vier Teile.
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Eine Antwort zu „Der Drachenbeinthron – Tad Williams“
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[…] könnte, hätte ich wahrscheinlich irgendwann zu den letzten Seiten vorgeblättert. Der „Drachenbeinthron“ erforderte viel Geduld, während der „Abschiedsstern“ ordentlich Tempo gemacht […]
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