2 von 5 Punkten – Dies ist das erste Buch von Kai Meyer, das mich nicht überzeugen konnte. Ein Mann ohne Erinnerung landet in einem unendlich großen Haus und wird sofort von einer komischen Bande aus Gespenst, riesigem weißen Hasen und anderen zwielichtigen Gestalten abgefangen. Sie offenbaren ihm, dass sie abgeschobene Helden aus eigenen Welten„Fürimmerhaus“ weiterlesen
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Moby Dick
3.5 von 5 Punkten – Ein Klassiker der Weltliteratur, der es mir wirklich schwer gemacht hat. Die Verfilmungen sind ja bekannt und Kapitän Ahab hatte beim Lesen für mich immer die Züge von Gregory Peck. Die Geschichte kennt man auch: Der große weiße Wal hat Ahab ein Bein abgerissen, weshalb dieser auf Rache sinnt und„Moby Dick“ weiterlesen
Ivanhoe – Sir Walter Scott
5 von 5 Punkten – Was für ein tolles Buch! Ich würde ihm auch 6 von 5 Punkten geben, denn es hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Ivanhoe spielt im 12 Jahrhundert in England. Nach dem dritten Kreuzzug befindet sich König Richard Löwenherz in Österreich in Gefangenschaft und wird von seinem Bruder Johann Ohneland vertreten.„Ivanhoe – Sir Walter Scott“ weiterlesen
Die Tage des Hirsches (Die Grenzländersaga 1) – Liliana Bodoc
3.5 von 5 Punkten – Nach den ersten Seiten dachte ich, dass die argentinische Autorin eine verquere Version der Kolonisation Amerikas niedergeschrieben hat, da die beschriebenen Völker der fruchtbaren Länder sehr an Inka erinnern und die alten Länder Europa darstellen. Aber das Buch geht deutlich weiter: Eine alte Prophezeiung berichtet vom Kampf der Menschen der„Die Tage des Hirsches (Die Grenzländersaga 1) – Liliana Bodoc“ weiterlesen
Das Buch Corum – Michael Moorcock
3 von 5 Punkten – „Der ewige Held“ tritt hier als Corum, einem elfenähnlicher Kämpfer auf. Das „Buch Corum“ ist in sechs Bände unterteilt (alle zusammen auf fast 900 Seiten), die aber eigentlich zu zwei Geschichten gehören. In der ersten geht es um den Kampf zwischen Gut und Böse, in dem Corum widerwillig hineingezogen wird.„Das Buch Corum – Michael Moorcock“ weiterlesen
Aufstand der Männer – Johannes Tralow
5 von 5 Punkten – Endlich wieder ein richtig gutes Buch. Die altertümliche Sprache, die sich stetig steigernde Spannung und die interessanten Charaktere entfalten sich vor der völlig neuen Sichtweise der Verhältnisse des Minoischen Kreta, in der die Frauen herrschten. Und das in einem Buch aus den 50er Jahren!
Der Wurm Ouroboros – Eric R. Eddison
3.5 von 5 Punkten – Tolkien preist das Buch als eines der besten, die er je gelesen hat. „Der Wurm“ hat es mir aber nicht leicht gemacht. Dämonen kämpfen gegen Hexen. Die Dämonen sind aber eher aufgebrezelte Elfen mit Hörnchen, die Hexen schwere Krieger. Zwar gibt es auch Wichte und Kobolde, aber irgendwie erscheinen sie alle sehr menschlich.„Der Wurm Ouroboros – Eric R. Eddison“ weiterlesen
Das Sehnen der Welt – Henry Rider Haggard
4 von 5 Punkten Der Autor ist eigentlich nur durch „Allan Quatermain“ bekannt, hat aber eine ganze Menge mehr geschrieben (was ich alles nicht gelesen habe). Beim Sehnen der Welt geht es um die letzte Reise des Odysseus, die lange nach den Epen Homers spielt. Es verschlägt Odysseus nach Ägypten, wo er für den Pharao„Das Sehnen der Welt – Henry Rider Haggard“ weiterlesen
Stolz und Vorurteil und Zombies – Jane Austen, Seth Grahame-Smith
4.9 von 5 Punkten – In Amerika ein Riesen-Erfolg, bei uns eher ein Geheimtipp mit sehr unterschiedlichen Kritiken. Nachdem ich mich an die angestaubte Sprache gewöhnt hatte, konnte ich die alte Geschichte des „Kriegt sie ihn doch?“ und „Wer heiratet wen?“ mal mit viel Blut, Gehirnfetzen und Ninjas genießen. Ich habe mich jedenfalls super amüsiert, und„Stolz und Vorurteil und Zombies – Jane Austen, Seth Grahame-Smith“ weiterlesen
Jonathan Strange und Mr Norrell – Susanna Clarke
4 von 5 Punkten – Über 1000 Seiten! Ich habe mich wirklich durchgequält. Aber es hat sich gelohnt. Der Anfang war schon so gut, dass ich mir sicher war, dass es, trotz seiner unglaublichen Längen, etwas ganz Besonderes ist.