4 von 5 Punkten – Auch wenn die ersten fünfzig Seiten so öde und langweilig erscheinen wie das beschriebene Königreich und dessen Bewohner, bildet dies den wichtigen Startpunkt für eine verrückte, ausmergelnde und selbstmörderische Reise durch ewiges Eis und Koboldlande, voller bedrohlicher Magier, die hinter geheimen Worten her sind. Es gibt nur einen einzigen Toten„Der Weg nach Kinvale (Die Pandemia-Saga 1) – Dave Duncan“ weiterlesen
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Dunkel über Longmot (Die Herren der Runen 1) – David Farland
4 von 5 Punkten – Wenn der Zweck die Mittel heiligt, lassen sich Gut und Böse in diesem Buch nicht mehr unterscheiden. Die Runenlords beschützen ihr Volk, indem sie körperliche oder geistige Fähigkeiten ihrer Untertanen übernehmen und so stärker, klüger, schneller und/oder schöner werden. Die „Übereigner“ werden zu Invaliden und Pflegefällen. David Farland lässt die„Dunkel über Longmot (Die Herren der Runen 1) – David Farland“ weiterlesen
Der Abschiedsstein – Tad Williams
4 von 5 Punkten – Tempo! Nach dem fantasiereichen, aber langatmigen „Drachenbeinthron“ geht es nun ohne Einleitung in die zweite Runde des Vierteilers. Tad Williams schafft es auf fast 900 Seiten Flucht, Suche und Jagt auf viele Handlungsstränge zu verteilen und damit das Tempo hochzuhalten. Die Zusammenfassung des ersten Teils stellt der Autor dankenswerter Weise„Der Abschiedsstein – Tad Williams“ weiterlesen
Waylander – David Gemmell
4 von 5 Punkten – Ein sehr guter Gemmell mit hervorragend beschriebenen Charakteren, ohne strahlende Helden. Besonders ist hier einerseits die zweigeteilte Handlung, die sich mit der Suche nach einer Bronzerüstung und der Kampf um eine Festung befasst, andererseits (für Gemmell untypisch) das Fehlen eines unglaublich Bösen. Wer also große Schlachten ebenso mag wie hintergründige Protagonisten„Waylander – David Gemmell“ weiterlesen
Der Drachenbeinthron – Tad Williams
4 von 5 Punkten – Über 900 Seiten in ausschweifenden Beschreibungen, das kostet schon Durchhaltevermögen, gerade bei einer 200seitigen Einführung, in der die Handlung dahinplätschert. Dann plötzlich eine geheime magische Tür, ein Kerker, eine Flucht – alles ändert sich so schlagartig für den Leser wie für den Hauptcharakter. Danach müssen nochmals zwanzig Seiten in einem„Der Drachenbeinthron – Tad Williams“ weiterlesen
Der Herr der Ringe – J.R.R. Tolkien
4 von 5 Punkten – Wenn man die Filme gesehen hat, liest man die Bücher anders. Das lässt sich nicht ändern. Die wundervollen Bilder übertragen sich auf die Zeilen, die Charaktäre erhalten die Gesichter der Schauspieler. Wer (wie ich) dann auch noch den „Wurm Ourobos“ vorher gelesen hat, der schaut nochmals anders. Der „Wurm“ ist„Der Herr der Ringe – J.R.R. Tolkien“ weiterlesen
Das Sehnen der Welt – Henry Rider Haggard
4 von 5 Punkten Der Autor ist eigentlich nur durch „Allan Quatermain“ bekannt, hat aber eine ganze Menge mehr geschrieben (was ich alles nicht gelesen habe). Beim Sehnen der Welt geht es um die letzte Reise des Odysseus, die lange nach den Epen Homers spielt. Es verschlägt Odysseus nach Ägypten, wo er für den Pharao„Das Sehnen der Welt – Henry Rider Haggard“ weiterlesen
Monsterkontrolle – A. Lee Martinez
4 von 5 Punkten – Die Erleichterung! Das letzte Buch (Eine Hexe mit Geschmack) war derart schlecht, dass ich mich nochmals des umwerfenden „Diner des Grauens“ entsinnen musste, um dem Autor noch eine Chance zu geben. Ich wurde nicht enttäuscht! Einige Anleihen bei „Kompanie der Oger“ sind zu finden, und irgendwie ahnt man schon im Voraus,„Monsterkontrolle – A. Lee Martinez“ weiterlesen
Der Winterschmied – Terry Pratchett
4 von 5 Punkten – Nach „Kleine freie Männer“ und „Ein Hut voller Sterne“ nun der dritte Roman mit Tiffany Weh, der ernster und „erwachsener“ daherkommt als die Vorgänger. Man muss sich mit den kleinen blauen Kobolden anfreunden, ignorieren kann man sie weder als Scheibenweltbewohner noch als Leser 😉
Nur Drachen leben länger – John Moore
4 von 5 Punkten – Ein Ritter, der eine Prinzessin heiraten will, muss sie retten – auch wenn man den Gefahren etwas helfen muss. Leider läuft alles anders als geplant und gerät zu einen sehr amüsanten Chaos. Schwach fand ich den „Mittelalten Mann vom Berg“, der als Bösewicht einfach nicht überzeugt, erst recht nicht seine„Nur Drachen leben länger – John Moore“ weiterlesen