5 von 5 Punkten – Der silberne Bogen ist der 1. Teil der Trilogie einer Neuinterpretation der Ilias von Homer und auch der Beste der drei Romane. Jegliche Zauberei, alle Götter etc. werden weggelassen. Die Geschichte bekommt einen „historischen“ Touch. Alle handelnden Personen sind sehr fein gezeichnet, auch jemand, der zwei Seiten später stirbt, bekommt einen Background. Gemmells Romane sind Erwachsenen-Fantasy: Es fließt viel Blut, es gibt Vergewaltigungen und Folter, die Bösen sind so abgrundtief böse, dass man gerne selbst zum Schwert greifen möchte, um sie niederzumachen. Wer mehrere Gemmells kennt, für den ist das nichts neues, auch die strauchelnden „Helden“ kommen einem manchmal bekannt vor.
Jonathan Strange und Mr Norrell – Susanna Clarke
4 von 5 Punkten – Über 1000 Seiten! Ich habe mich wirklich durchgequält. Aber es hat sich gelohnt. Der Anfang war schon so gut, dass ich mir sicher war, dass es, trotz seiner unglaublichen Längen, etwas ganz Besonderes ist.
Diner des Grauens – A. Lee Martinez
5 von 5 Punkten – Ein Vampir und ein Werwolf müssen es wieder Willen mit dem Bösen aufnehmen, während eine Teenagerin mit ihrem notgeilen Sektenmitglied (dem Einzigen) das Armageddon heraufbeschwört. Super Buch, schnell, ur-komisch, pechschwarz
Der Nomadengott – Gerd Scherm
2.5 von 5 Punkten – Ganz gut erzählt und der Anfang ist wirklich witzig und spannend, aber dann verliert sich das Buch schließlich doch in einer witzlosen Pointe auf Moses und Ägypten.
Percy Jackson 01. Diebe im Olymp – Rick Riordan
1 von 5 Punkten – Ganz, ganz fürchterlich. Die Idee ist schlecht, der Stil ist schlecht, das ganze Buch ist schlecht. Das einzig Nette ist die Sichtweise auf Hyperaktive. Und da anscheinend so viele Leser meiner kurzen Rezension doch noch mehr erfahren wollen: 1. Die schlechte Idee: Die Geschichte ist in der Gegenwart Amerikas angesiegelt, wohin die Griechischen Götter umgezogen sind, da es ihnen dort anscheinend besser gefällt. Obwohl die drei großen Götter vereinbart haben, keine „Halbgötter“ mehr zu zeugen, gibt es doch einen Haufen von Teenagern, die mit Superkräften ausgestattet sind. Diese werden in einem Feriencamp ausgebildet. Als Zeus‘ Blitz gestohlen wird, fällt der Verdacht auf Percy, der seine Unschuld beweisen muss, indem er den Blitz wiederbeschafft. 2. Der schlechte Stil: Götter verkleiden sich als Rocker und Rollstuhlfahrer, Kapitel heißen z.B. „Ein Gott lädt uns zu Cheeseburgern ein“, „Wir bringen ein Zebra nach Vegas“, was viel über den Schreibstil innerhalb dieser Kapitel aussagt. 3. Das gaaanz schlechte Buch: Vom Anfang bis zum Ende gelingt es dem Autor nicht, mehr als einen wilden Mix aus griechischen Mythen zusammenzukleben, dessen Kleber sich genauso schnell auflöst wie die getöteten Kreaturen: Sie gehen in Rauch auf, schön blutleer.
Eine Hexe mit Geschmack – A. Lee Martinez
1 von 5 Punkten – AAAHH! Hab ich mich geärgert. Beide vorherigen Bücher waren super und jetzt musste ich mir eine überhebliche Junghexe, die in der Einöde aufwächst und allem, wirklich allem in der großen bösen Welt gewachsen ist, durchlesen. Sie war nicht eine Sekunde in Gefahr und es war keine Sekunde spannend. Martinez hat das Buch in der ICH-Perspektive verfasst und es wirklich total versaut.
Die Kompanie der Oger – A. Lee Martinez
4 von 5 Punkten – Martinez schreibt mal klassische Fantasy und meint es dann doch nicht so ganz ernst. Never Dead Ned ist ein toller Charakter und auch die Oger, Orks und die Amazone und die … Am Ende wird es zwar etwas wirr, aber das tut dem Spaß nicht weh.
Total verhext – Terry Pratchett
3 von 5 Punkten – Hexen Mittelmaß
Helle Barden – Terry Pratchett
4 von 5 Punkten – Stadtwache Roman: Karotte im Mittelpunkt
Der fünfte Elefant – Terry Pratchett
3 von 5 Punkten – Stadtwache Mittelmaß