2.5 von 5 Punkten – Das wunderbare Cover mit goldener Struktur ist zu schade, um es im Regal verschwinden zu lassen. Der Inhalt leider schon. Dabei fängt alles so gut an: Circe ist eine der zahllosen Töchter des Titanen Helios, der zwischen den neuen Göttern um Zeus und seinen alten Gefährten vermitteln muss, um einen erneuten Krieg im Himmel zu vermeiden. Die kleine Circe verwechselt sein Kalkül mit Empathie und wird bitter enttäuscht, als sie sich an einer ihrer Schwestern rächt, die sie immer malträtierte. Ihr Vater verbannt sie zur Strafe auf die einsame Insel Aiaia. Ab hier ist es mit dem Tempo und der Faszination vorbei. Es passiert wenig und wenn, dann ist es nicht spannend. Selbst als Odysseus bei ihr strandet und sie mit ihm ein Kind bekommt, dümpelt die Geschichte nur noch dahin. Irgendwann kommt sie endlich auf die Idee, etwas zu unternehmen, doch das endet in einem Desaster, das mich nur noch mit dem Kopf schütteln ließ.
Ich bin Circe