2 von 5 Punkten – Dies ist das erste Buch von Kai Meyer, das mich nicht überzeugen konnte.
Ein Mann ohne Erinnerung landet in einem unendlich großen Haus und wird sofort von einer komischen Bande aus Gespenst, riesigem weißen Hasen und anderen zwielichtigen Gestalten abgefangen. Sie offenbaren ihm, dass sie abgeschobene Helden aus eigenen Welten sind, die man hier gefangen hält. Aufgrund fehlender Alternativen schließt sich der Mann, der sich Carter nennt, ihnen an. Schnell wird die Flucht geplant und angegangen, doch nicht nur die Bewohner des Hauses scheinen dies verhindern zu wollen, auch das Haus selbst hält nicht still …
Da sich keiner der Protagonisten an seine Vergangenheit erinnern kann, fehlt ihnen auch etwas, um als Leser mit ihnen mitfühlen zu können. Neben den Bewohnern, bleibt auch das Haus selbst bizarr, und damit der Hintergrund. Irgendwie ist das Buch ein psychedelischer Tripp mit vielen wirren Ideen. Etwas mehr Struktur und Erklärungen hätten der interessanten Grundidee gut getan.