Königsfalke

5 von 5 Punkten – Ich war begeistert. „Königfalke: Spiegelmagie Band 1“ habe ich über einen Buch-Deal günstig geschossen, angetestet und nicht mehr weggelegt. Ein Magier wird ins Dorf geholt, da die Gemeinschaft ohne Regen bald sterben muss. Im Austausch für den Spiegelzauber sucht sich der Magier Kinder aus und schafft sie in seinen Turm. Der Junge Jokon wird ebenfalls ausgewählt und muss fortan mit anderen Kindern um seine Magier-Ausbildung und sein Überleben kämpfen. Denn: Wer nicht stark genug ist, wird in den Spiegel gezogen.

Parallel dazu begleitet der Leser Ioro, den Sohn einer Nebenfrau des Königs Kantana. Er vereint in sich alle positiven Eigenschaften, die seinem Halbbruder Tolioro fehlen. Dieser ist zwar Thronfolger, hasst seinen perfekten Bruder aber so sehr, dass er eine sadistische Ader entwickelt, die ihn immer mehr beherrscht.

Das Setting ist orientalisch angehaucht, was eine schöne Abwechslung zum Standard-Mittelalter ist.

Eine Warnung vorweg: Teil zwei fand ich katastrophal, da sich Tolioro zum sadistischen Mörder auswächst und weder die Eltern, noch der ach so tugendhafte Bruder etwas gegen das Töten unternehmen. Als Tolioro seinen neugeborenen Töchtern den Hals umdreht, war für mich das Lesevergnügen vorbei. Ich mag auch heftigere Literatur, aber das geht mir zu weit.

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