Septimus Heap – Magyk

3.5 von 5 Punkten – Die Zaubererfamilie Heap verliert ihr siebtes Kind, das Septimus heißen sollte, kurz nach der Geburt. In der selben Nacht wird die Königin der Burg ermordet und der selbsternannte Oberste Wächter reißt den Thron an sich. Durch einen wundersamen Zufall findet der Vater Silas Heap zeitgleich einen Säugling im Schnee, den er mitnimmt. Das Kind wächst zu einem mutigen Mädchen mit Namen Jenna heran, dem allerdings keine Magie innewohnt.

An Jennas zehnten Geburtstag überschlagen sich die Ereignisse: Die „Außergewöhnliche Zaubererin“ Marcia will Jenna mitnehmen, da sie die Tochter der toten Königin sein soll. Jäger und Attentäter sind bereits unterwegs. Die ganze Familie flieht und nimmt noch Junge 412 mit, einen Waisenkind im Alter von Jenna, der als Kindersoldat des Obersten Wächters Magie nicht ausstehen kann. Doch die Häscher sind ihnen dicht auf den Fersen …

Die Welt des Buches erinnert vom Stil her an Terry Pratchetts Scheibenwelt. Es gibt eine sprechende Botenratte namens Stanley, den Schwarzkünstler DomDaniel, einen magischen Turm mit Rolltreppe. Auch ist die Geschichte nicht kindisch, sondern durchaus mal ernst, blutig und voller gefährlicher Herausforderungen.

Die Geschichte bleibt leider simpel. Dass der tote Septimus nicht tot ist, wird eigentlich schon am Titel des Buches klar. Die Selbstständigkeit der Kinder ist verblüffend. Die Erwachsenen spielen eigentlich nur eine untergeordnete Rolle und sind seltsam dumm und tollpatschig.

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