3 von 5 Punkten – 11. Jh. – finsterstes Mittelalter. Jonah ist ein armer Junge, der als Findelkind im Kloster aufgenommen wurde. Er verdient sich Bett und Nahrung mit Botengängen und der Pflege von Kranken. Als ein Fremder mit einer tödlichen Krankheit eingeliefert wird, kümmert sich Jonah um ihn. Kurz vor seinem Tod übergibt der Fremde ihm ein Amulett, für das sich viele mächtige Männer interessieren: Templer, Priester und Schurken. Jonah wird in eine Zwischenwelt aus Gewalt, Dämonen und Zauberei gezogen. Er muss sich zwischen seinem Glauben und nahezu grenzenloser Macht entscheiden.
Das Mittelalter in der fiktiven Stadt Hallberg bildet einen schönen Rahmen. Es muss nicht immer eine reine Fantasywelt sein. Jonah ist mir etwas zu einfältig, die Bösewichte sind zu zahlreich, als dass alle ausreichend gezeichnet werden könnten. Das Ende ist nicht vorhersehbar und entschädigt für die vereinzelten Rechtscheibfehler. Alles in allem ist „das Herz des Feuers“ ein solider Selfpublisher-Fantasyroman.