Scythe – Die Hüter des Todes

4 von 5 Punkten – Die Zukunft ist wunderbar! Die Cloud ist selbstständig geworden und überwacht den Planeten, um die perfekte Balance zwischen Mensch und Natur zu bewahren. Keine Zerstörung, keine Verbrechen, keine Angst mehr vor dem Tod, denn auch dieser ist besiegt. Doch um die Überbevölkerung in Schach zu halten, bedarf es der Scythe, der Sensenmänner. Von der allsehenden, alles lenkenden Cloud unabhängig, ziehen die Todbringer umher und löschen willkürlich Leben aus.
Citra und Rowan sind zwei sechszehnjährige Teenager, die auserwählt werden, um die Reihen der Scythe zu verstärken. Sie fügen sich, da die Familie eines Scythe immun gegen die Auslese wird. Sie erlernen das Handwerk des Todes in allen Facetten und bekommen den hohen moralischen Codex der Scythe vermittelt. Aber der Codex ist schon lange nicht mehr die Richtschnur für viele Sensenmänner …

Das Buch ist morbide, ohne blutrünstig zu sein. Der Autor schafft es, eine Linie zwischen guten Todbringern und bösen Mördern zu ziehen. Ich hätte mir etwas mehr Tiefe bei dem Gedankenspiel einer Gesellschaft ohne Tod gewünscht. Die beiden Fortsetzungen könnten aber noch weitere Details bringen.

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