Nevernight: Die Prüfung – Jay Kristoff

5 von 5 Punkten – Eines der besten Bücher, die ich seit Langem gelesen habe! Doch eine Warnung vorweg: Es gibt detaillierte Gewalt- und Sexdarstellungen, die aber nicht der Grund dafür sind, dass ich die Geschichte so gut finde. Die kleine Mia Corvere muss mitansehen, wie ihr Vater als Verräter gehängt und ihre Mutter eingekerkert wird. Mit Hilfe einer spöttischen Schattenkatze kann sie entkommen und schleicht durch die Straßen der Stadt Gottesgrab. Mia gerät an einen alten Ramschhändler, der sich ihrer annimmt und sie zu einer Assassine ausbildet, damit sie eines Tages Rache nehmen kann. Allerdings sind seine Lehren nur eine Vorbereitung auf die Schule der Roten Kirche, wo sie in allen tödlichen Künsten unterrichtet wird. Man fühlt sich an Hogwarts erinnert, wenn man von Lehrern, Fächern und Prüfungen liest. Doch spätestens, wenn der erste Arm abhackt wird und ein Anwärter einen qualvollen Gifttod stirbt, wird man eines Besseren belehrt.

Die Fantasy-Welt ist römisch angehaucht, die Magie dunkel, bedrohlich und geheimnisvoll. Der Erzählstil wirkt meist passend, wobei ich die zahllosen Fußnoten ignoriert habe, um den Lesefluss nicht zu unterbrechen. Ich hatte das Glück, dass das Buch als eBook bei Amazon gerade für 3,99 EUR zu bekommen war, denn ein „günstiges“ Taschenbuch ist noch nicht erschienen. Das Hardcover für 23,00 Euro finde ich schon ein Brett.

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