Der letzte Wunsch – Andrzej Sapkowski

4 von 5 Punkten – Der Hexer Gerald von Riva war mir bisher nur aus den „Witcher“-Computerspielen bekannt. Durch Zufall erfuhr ich, dass sich die polnischen Macher an den Fantasy-Werken Sapkowskis orientierten, dessen Roman direkt gekauft werden musste.
„Der letzte Wunsch“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die lose miteinander verknüpft sind, und quasi den Hintergrund für folgende Bücher bildet. Gerald ist ein Mutant, geschaffen, um Monster zu erlegen. So zieht er von Stadt zu Stadt und lässt sich für die Tötung von Vampiren, Drachen und Geistern bezahlen. Doch er wird gefürchtet, nicht geehrt. Gerald muss sich immer wieder gegen Anfeindungen zur Wehr setzen oder die Flucht ergreifen, um nicht das Blut von Menschen zu vergießen und seine wenigen Freunde zu gefährden.

Anleihen bei „Die Schöne und das Biest“ sowie „Schneewittchen“ haben mir nicht so gefallen, die Varianten sind jedoch schön blutrünstig. Die Stärke des „letzten Wunsches“ ist die Atmosphäre. Es wird viel geredet, doch liegt eine permanente Anspannung in der Luft: Es wird nie geplaudert, stehts geht es um Leben oder Tod.

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