4 von 5 Punkten – Der zweite Teil der Hexer-Saga erzählt die Geschichte des Monster-Jägers Geralt episodenweise weiter. Diesmal bekommt es der Hexer mit Drachen, Gestaltwandlern, Zeugln und verliebten Zauberern zu tun. Die einzelnen Abenteuer stehen für sich, doch die Charaktere begegnen und trennen sich, entwickeln sich weiter, laufen sich wieder über den Weg. Das lädt die Stimmung des Romans zusätzlich auf, lässt die langen Dialoge nicht langweilig werden. Märchenanleihen sind in der Fortsetzung weniger zu finden. Die Geschichte um die kleine Meerjungfrau ist fast nicht mehr wiederzuerkennen, und das ist auch gut so. Besonders interessant ist das kleine Mädchen Ciri, deren Schicksal mit dem Hexer verbunden scheint. Doch Geralt wehrt sich gegen Vorsehungen, denn es würde bedeuten, dass er auch andere Hoffnungen begraben müsste.
Das Schwert der Vorsehung – Andrzej Sapkowski