Kleine freie Männer – Terry Pratchett

2.5 von 5 Punkten – Tiffany Weh ist neun Jahre alt und lebt auf einem Hof im Kreideland. Sie ist äußerst „neunmalklug“ und traut oft ihren eigenen Gedanken nicht. Ihr kleiner Bruder nervt und lässt ihr nicht die Zeit, ihre verstorbene Oma zu betrauern. Am Ufer sieht sie auf einmal kleine blaue Männer, die in einem Weidenkorb auf dem Fluss fahren. Durch das seltsame Ereignis aufmerksam geworden, bemerkt sie ein seltsames Geschöpf, dass sich unter Wasser ihrem spielenden Bruder nähert. Kurzentschlossen ergreift sie eine eiserne Bratpfanne und schlägt dem Monster genau im richtigen Augenblick die Zähne aus. Neugierig sucht Tiffany Antworten bei einer Hexe, die ihr aber nur eine sprechende Kröte überlässt. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, als ihr Bruder von der Schneekönigin ins Märchenland entführt wird und die kleinen blauen Männer sie zu ihrer Anführerin machen …

Tiffany gefällt als entschlossenes, selbständiges Kind, und die kleinen Riesen machen einfach nur Spaß. Leider konnte mich die Geschichte nicht begeistern. Pratchett bedient sich gerne aus Sagen und Märchen, aber hier fehlt der satirische Schliff, der intelligente Humor. Lediglich die Trome sind ein genialer Einfall.

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