2.5 von 5 Punkten – Die Musketiere kommen! Im Paris des 17 Jahrhunderts versucht ein Geheimbund namens „die schwarze Kralle“ die europäischen Königshäuser zu unterwandern. Kardinal Richelieu kann nur im Verborgenen die Nachfahren der Drachen (Menschen mit besonderen Fähigkeiten) bekämpfen. So ruft er seine alten „Klingen“ wieder zusammen, furchtlose Musketiere, die dem Thron treu ergeben sind und sich auf Spionage ebenso verstehen wie auf Duelle mit dem Degen.
Mal keine Ritter, dachte ich mir. Kurzzeitig kam auch das Gefühl von Mantel und Degen auf. Namen wie Richelieus und sein Vollstrecker Rochefort erhalten ihren Auftritt. Leider werden in den ersten Kapiteln alle paar Seiten neue Charaktere eingeführt, so dass ich schnell den Überblick verlor. Auch die Geschichte vermag nicht wirklich zu fesseln. Da Paris nicht verlassen wird, spielt sich alles an wenigen Schauplätzen ab. Und die Drachen sind ein Fremdkörper im Roman, so als hätte der Lektor es zur Bedingung gemacht, die hippen Monster noch irgendwie unterzubringen.