1 von 5 Punkten – Nach 100 Seiten habe ich das Buch zugeschlagen und weggestellt. Das Thema des Trojanischen Krieges aus der Sicht der Frauen klang sehr interessant, doch die Ernüchterung folgte schnell. Die Autorin Monte lässt an keinem Mann ein gutes Haar. Alle sind dumm, selbstsüchtig und Vergewaltiger oder clever, selbstsüchtig und Vergewaltiger. Mindestens ebenso störend war, dass Monte die verschiedenen Mythen in belehrende Dialoge verpackt hat. Dadurch werden die Figuren unglaubwürdig. Entweder fragt man sich, woher Kassandra oder Hektor dies oder jenes wissen und ihr Gegenüber belehren oder warum sie eben nicht wissen, was ihnen gerade offenbart wird. Nicht nur der Titel erinnert an „die Feuer von Troja“, von Marion Zimmer-Bradley. Meine Kritik dazu hier.
Die Frauen von Troja – Rena Monte