3 von 5 Punkten – Der Zwerg Alberich wurde von Siegfried überlistet und seiner Tarnkappe beraubt. Zu allem Überfluss zwingt ihn der Nibelungentöter noch zu versprechen, den Schatz im Hohlen Berg weiterhin zu bewachen, während er den letzten Drachen erschlägt. Nach kurzer Besinnungspause, macht sich der wütende Zwerg mit seinen Freunden „Mütterchen Mitternacht“, „halber Hunne“ und „Geist“ auf, um ebenfalls im Blut des toten Drachen zu baden. Dies verheißt ja bekanntlich Unverwundbarkeit und könnte eine Revanche ermöglichen. Doch die Zeit drängt: Längst versammeln sich die Räuber, den schutzlosen Hohlen Berg zu plündern…
Auf nur 245 Seiten wird die bekannte Geschichte der Nibelungen mit humorigen Einfällen aus einer neuen Perspektive erzählt. Leider macht eine Ansammlung von Ideen noch keine gute Geschichte. Kai Meyer, auch mit dem Pseudonym Alexander Nix auf einigen Ausgaben, hat noch weitere (kurze) Bücher über die Rhein-Saga geschrieben.