Die Stimme der Wölfe – Henri Loevenbruck

3 von 5 Punkten – Der junge Bohem wächst als Adoptivsohn eines Wolfsjägers in einem kleinen Dorf auf. In der Johannisnacht rettet er einen Wolf vor dem Scheiterhaufen und zieht damit die Aufmerksamkeit von König, Kirche und Druiden auf sich. Als das Dorf auf der Suche nach ihm überfallen wird, kann Boehm nur knapp entkommen. Auf seiner anfangs ziellosen Flucht helfen ihm immer wieder Menschen, deren Beweggründe er ebenso wenig versteht, wie die seiner Jäger…

Die Welt von Gallica ist dem mittelalterlichen Frankreich nachempfunden. Christen, Ritter, Könige und Handwerksgilden bilden den Rahmen der Handlung. Die Mischung aus Fantasy und Historie funktionierte für mich nicht durchgängig, wobei gerade die Ränke des Adels die vorhersehbare Geschichte des Auserwählten etwas abwechslungsreicher machten. Die Handlung knüpft an die Reihe „Die weiße Wölfin“ an, die ich bisher nicht gelesen habe. Ich hatte aber zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir Vorwissen fehlen würde, da der Roman davon unabhängig ist.

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