Das Zauberer-Handbuch – Michael Peinkofer

4 von 5 Punkten – Wer hätte das gedacht? Bei Saturn gibt es tatsächlich eine einzige Wühlkiste mit Büchern, und dort habe ich dieses Handbuch für Schriftsteller gefunden. Michael Peinkofer ist durch seine Orks-und Splitterwelten Bücher einem breiten Fantasy-Publikum bekannt. Hier widmet er sich den Schreibenden und gibt ihnen viele hilfreiche Tipps für einen gut strukturierten und spannenden Roman. Zuerst geht es um den Schaffensprozess selbst, also das Kreative, wo auch mal eine garstige Kassiererin zum Vorbild einer Romanfigur werden kann. Aber auch die verschiedenen Schreibstile wie personal und auktorial werden behandelt. Besonders interessant fand ich die Grundsätze von Aristoteles und die Forschungen zu den Archetypen der Mythologie. Peinkofer reichert die Theorie mit zahllosen Beispielen aus dem Kino an und gibt Beispiele aus seinen eigenen Schöpfungen. Den Abschluss bilden seine Erfahrungen zur Veröffentlichung und Bezahlung eines Schriftstellers. Natürlich können 330 Seiten nicht alle Fragen beantworten und garantieren auch kein gelungenes und erfolgreiches Fantasy-Abenteuer. Aber das wird auch nicht versprochen.

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