Die Rebellin – (Die Gilde der Schwarzen Magier 1) – Trudi Canavan

4 von 5 Punkten – Obwohl es drei Seiten Kartenmaterial am Anfang des Buches gibt und Erkläuterungen für Namen am Ende, handelt es sich bei diesem ersten Teil um eine kleine Geschichte, die nur innerhalb einer Stadt spielt. Von den jährlichen „Säuberungen“ erfasst, ergreift die junge Sonea in ihrem Zorn einen Stein und schleudert ihn gegen die Zauber-Barriere der Magier. Völlig unerwartet durchschlägt das Geschoss den Schutz und trifft einen Magier am Kopf. Daraufhin entbrennt eine Hetzjagt durch Gassen, Kanalisation und Zaubergilde, denn alle wollen Sonea für sich: die Magier, die behaupten, dass man sie die ungezügelte Magie beherrschen lehren muss, sonst würde sie sich und andere gefähden, die Diebe, die hoffen, die Kräfte für sich zu nutzen und nicht zuletzt die Jugendbande, die ihr einstiges Mitglied vor allem und jeden beschützen will. Canavan hält sich nicht mit ausschweifenden Beschreibungen auf, sondern treibt die Jagt und Flucht ständig voran. Das Buch kommt ohne fiese Bösewichte aus, auch wenn alle nicht ganz uneigennützig handeln, sondern zieht die Motivation der Handelnden aus Vorurteilen und Gefühlen, die immer nachvollziehbar bleiben.

Das Kartenmatierial des Anhangs lässt vermuten, dass der Mehrteiler noch einiges zu bieten hat, auch der Untertitel der „Schwarzen Magier“ und erste Hinweise im Buch, machen Lust auf mehr.

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