2.5 von 5 Punkten – Der Anfang des Buches überzeugt mit einer interessanten Idee: Der Wachkommandant Ryke wird gezwungen für die Eroberer seiner Festung zu arbeiten, da sonst sein Prinz getötet wird. Dieser wiederum wird genötigt sich als Hofnarr zu erniedrigen. Dann gelingt ihnen die Flucht, die in ein geheimes Tal führt, wo man sie in Aikido (japanischer Kampfstil) und Tanz unterweist. Und hier bricht das Buch leider ein. Ryke, der am Anfang noch rational und beherrscht war, wird plötzlich launisch und aufsässig, ohne dass man erkennt warum. Der Prinz will nur noch tanzen, und man fragt sich wieder warum. Die Antworten bleibt die Autorin schuldig.
George R. R. Martin, der Schöpfer von „Games of Thrones“, sowie Marion Zimmer Bradley werden auf dem Cover zitiert, die das Buch in höchsten Tönen loben. Ebenso findet sich der Hinweis „Ausgezeichnet mit dem World Fantasy Award“. Ich weiß leider nicht wieso. Vielleicht liegt es ja an der deutschen Übersetzung von Roland Fleissner, der gerne das Wort „Nüstern“ für menschliche Nasenlöcher benutzt (es kommen viele Nüstern/Nasen vor).
Die Winterfestung (Die Türme von Tornor 1) – Elizabeth A. Lynn