3.9 von 5 Punkten – Irgendwie geht es bei Martinez immer ums Universum und irgendetwas, was es zerstören will und jemanden, der es aufhalten soll. Diesmal trifft es die erfolglose Mantel-Verkäuferin Diana. Gerade hat sie eine neue Wohnung gefunden, da erfährt sie, dass sie diese nur durch die Tür des Wandschranks wieder verlassen kann, im dem ein Monster sitzt, dass sie dann fressen wird. Der Kühlschrank erfüllt ihr alle kulinarischen Wünsche, Fernsehen gibt es auch. Sie kann also versuchen durchzuhalten oder ein schnelles Ende machen. Dies ist aber erst der Anfang einer wahnwitzigen Geschichte, die mit ihren knapp 400 Seiten sehr schnell gelesen ist. Die zerstörerischen, knuddeligen Monster aus anderen Dimensionen, die Weltuntergangskulte und verzerrten Realitäten machen viel Spaß. Leider zehren die ganzen Erklärungsversuche, die auch Diana nicht versteht, irgendwann nicht nur an ihren Nerven, sondern auch am Leser. Ich denke, 100 Seiten mehr hätten dem Buch gut getan, dass Ende ist zwar gut, aber schnell erreicht.
Der Mond ist nicht genug – A. Lee Martinez