Die Stadt der Götter (Die Pandemia-Saga 4) – Dave Duncan

4.5 von 5 Punkten – Dies ist der krönende Abschluss der Saga um den sturen Faun Rap und die impulsive Prinzessin Innos, die erst im dritten Teil ihre gegenseitige Liebe entdeckten und dann auf fürchterliche Weise von einander getrennt wurden. Rap hat sich über die Bücher hinweg verändert: Erst einfältiger Stallbursche, dann Geweihter, Magier und schließlich… Doch während er körperlich die Distanz zu seiner Geliebten immer weiter verringern kann, scheint er sich geistig zu entfernen. Die okkulte Theorie der „Worte der Macht“ wird in diesem spannenden Anschlussband endlich verständlich. Folterqualen, Trennungsschmerz und Wahnsinn (mit einem Schuss Humor) bleiben nach wie vor die treibenden Elemente der Saga, die ohne literweise Blut und Massensterben auskommt. Einen halben Punkt Abzug muss ich für das langgezogene Ende geben. Es ist mir bisher noch nie passiert, dass ich einen Roman ausgelesen hatte und noch am selben Tag zur Fortsetzung greifen MUSSTE. „Das Meer der Leiden“ war aber derart fesselnd, dass es einfach nicht anders ging. Dave Duncan hat sich mit definitiv zu meinen Lieblingsautoren gemausert.

Hinterlasse einen Kommentar