Der magische Wald – Paul Kearney

1,5 von 5 Punkten – Ich hatte viel Geduld mit dem Buch. Ich habe die lange Einführung und das langsame Anwachsen der seltsamen Erscheinungen und Ereignisse, die Michael, der kleine Junge einer irischen Farm der 50er Jahre, als einziger bemerkt, geduldig gelesen. Die Einsprengsel von kindlichen Visionen in eine Zukunft als Krieger oder Erinnerungen in diese Vergangenheit als fetter, kettenrauchender Barkeeper waren sogar interessant. Aber es ist nicht wirklich ein magischer Wald, eher ein grimmiger. Auch der Cover-Vergleich von Märchenwelt, ist so was von falsch! Es gibt keine Ritter, keine Schlösser, keine Schlachten, nur den Wald. Es wird gelatscht, geritten und gelatscht. Die ganze Zeit. Man wird als Leser ebenso vermürbt wie Michael und seine Begleiterin, deren einzige Abwechslung vom Latschen die körperlicher Liebe ist. Das Ende fand ich völlig unbefriedigend, da es keinerlei Antworten gab, die die ganze Quälerei gerechtfertigt hätten. Das ganze Buch hat im Endeffekt keinen Spaß gemacht.

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