2 von 5 Punkten – Aua. Klischees lustig in eine spannende Geschichte verpackt, das klang eigentlich nach guter leichter Fantasy. Aber das „Handbuch für Helden“ richtet sich mit dem Titel eher an den Leser, der allen Heldenmut aufbringen muss, um es bis zum Schluss zu schaffen. Die ersten 50 Seiten geben sich noch Mühe, die gleiche wie der „Held“, der bei der Prinzessin-Werbung alle Mitbewerber clever aussticht. Doch dann wird die Geschichte so platt wie die Witze flach (rund sind nur die Kurven der Frauen). Immerhin kann Moore schreiben, was einem dann noch etwas Hoffnung gibt. Etwas abgezockt fühle ich mich bei Moore immer (wofür er aber wahrscheinlich nichts kann), wenn das Cover im „Terry Pratchett Stil“ gehalten ist und auch der Buchrücken den einen Autor mit dem anderen vergleicht.
Wesentlich besser ist Moores „Nur Drachen leben länger“, das eigentlich die gleiche Geschichte erzählt, nur eben gekonnt.
Handbuch für Helden – John Moore