Das Licht von Atlantis – Marion Zimmer Bradley

1 von 5 Punkten – Ich habe es in der Bücherei in der kostenlosen Restekiste abgestaubt und nach 50 vielversprechenden Seiten bereut. Ich habe den Klappentext zum Glück erst nach dem Ende gelesen, denn die gesamte Handlung ließ sich auf die wenigen Zeilen zusammenfassen. Das war definitiv mein letztes Buch der Autorin. Immer wieder fragte ich mich: „Geht es jetzt los?“ So um Seite 250 gab es mal Schwarze Zauberei, die aber auch nur undeutlich und sinnleer war. Dafür ist das Buch voll von Karma, Schwangerschaften, Geheule und Gezanke. Die Welt von Weiß-, Grau- und Schwarzmänteln, Wächtern des Lichts, Adepten und Initiierten hat eigentlich Potential, erhält aber keine Tiefe. Die Idee, dass Zauberei aus Farben und Gesängen besteht, kommt leider erst nach 200 Seiten auf und verliert sich schnell. Das Kastensystem bleibt kritiklos, ist aber Männerbeherrscht, und, wie bei der Autorin so typisch, nahezu alle Männer sind engstrinig, gewalttätig und böse.

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