1 von 5 Punkten – Ganz, ganz fürchterlich. Die Idee ist schlecht, der Stil ist schlecht, das ganze Buch ist schlecht. Das einzig Nette ist die Sichtweise auf Hyperaktive. Und da anscheinend so viele Leser meiner kurzen Rezension doch noch mehr erfahren wollen: 1. Die schlechte Idee: Die Geschichte ist in der Gegenwart Amerikas angesiegelt, wohin die Griechischen Götter umgezogen sind, da es ihnen dort anscheinend besser gefällt. Obwohl die drei großen Götter vereinbart haben, keine „Halbgötter“ mehr zu zeugen, gibt es doch einen Haufen von Teenagern, die mit Superkräften ausgestattet sind. Diese werden in einem Feriencamp ausgebildet. Als Zeus‘ Blitz gestohlen wird, fällt der Verdacht auf Percy, der seine Unschuld beweisen muss, indem er den Blitz wiederbeschafft. 2. Der schlechte Stil: Götter verkleiden sich als Rocker und Rollstuhlfahrer, Kapitel heißen z.B. „Ein Gott lädt uns zu Cheeseburgern ein“, „Wir bringen ein Zebra nach Vegas“, was viel über den Schreibstil innerhalb dieser Kapitel aussagt. 3. Das gaaanz schlechte Buch: Vom Anfang bis zum Ende gelingt es dem Autor nicht, mehr als einen wilden Mix aus griechischen Mythen zusammenzukleben, dessen Kleber sich genauso schnell auflöst wie die getöteten Kreaturen: Sie gehen in Rauch auf, schön blutleer.
Percy Jackson 01. Diebe im Olymp – Rick Riordan